Philip Angel

Deex Autaer von Philip Angel
Eine niederländische Handschrift aus dem 17. Jahrhundert über die zehn Avatāras des Viṣṇu

Siegfried Kratzsch (Hrsg.)
Neue Hallesche Berichte, Band 7

Die Erforschung der europäischen Repräsentation des Hinduismus in der Frühen Neuzeit weist immer noch erhebliche Lücken auf. Durch die Veröffentlichung der bisher fast unbekannten Handschrift von Philip Angel über die zehn Avatāras des Viṣṇu aus dem Jahre 1658 wird der Forschung auf diesem Gebiet eine wichtige neue Quelle erschlossen, die nicht nur für das Fachpublikum von Interesse ist. Der Text bietet faszinierende Einblicke in die Vorstellungswelt des Hinduismus und die zehn verschiedenen Erscheinungsweisen seines wohl wichtigsten Gottes Viṣṇu.

Melissa Bayer

Large-scale land acquisitions in rural Cambodia
The case of Samot Leu Village in Lumphat District, Ratanakiri Province

Berlin Geographical Papers, Band 47

The mechanism of granting Economic Land Concessions (ELCs) to (inter-)national investors for agro-industrial exploitation was the starting point of a wave of large-scale land acquisitions in Cambodia since the Royal Government of Cambodia (RGC) issued a respective directive in 2005.

While ELCs are supposed to combine overall economic benefits on the one hand with poverty reduction and the compliance with environmental standards on the other hand, it turned out that there is a wide gap between the legal framework, which is supposed to govern the granting of ELCs, and its actual implementation on the ground. Eventually, the granting of ELCs led to severe human rights violations and several land conflicts, involving the local population, investor companies, political and economic elites as well as authorities. This situation is especially difficult for the Indigenous Peoples of Cambodia, who not just struggle to claim rights to their lands, but for whom land is also an essential component of livelihood.

Drawing on a literature review and the results of a two-month field study, this thesis aims at shedding light at the relationship between different actors of society and land as a resource in the context of asymmetrical power constellations within the land conflict of Samot Leu Village in Seda Commune, Lumphat District, Ratanakiri Province.

Michael Bergunder, Heiko Frese, Ulrike Schröder (Hrsg.)

Ritual, Caste, and Religion in Colonial South Asia

Neue Hallesche Berichte, Band 9

This book explores the impact that notions of ritual, caste, and religion had on society in 19th-20th century colonial South India. The authors present detailed studies of Tamil and Telegu sources, with a particular focus on the newly established print media of the time. They show how these concepts played a crucial role in the formation of social, cultural, and religious identities.

N.B.: Von diesem Sammelband können aus urheberrechtlichen Gründen nur die Beiträge auf CrossAsia-eBooks im Open Access veröffentlicht werden, bei denen die Autorinnen und Autoren ihre Zustimmung zur Online-Veröffentlichung erteilt haben.

Michael Bergunder

Missionsberichte aus Indien im 18. Jahrhundert
Ihre Bedeutung für die europäische Geistesgeschichte und ihr wissenschaftlicher Quellenwert für die Indienkunde

Michael Bergunder (Hrsg.)
Neue Hallesche Berichte, Band 1

In der Forschung hat die indische Missionsgeschichte des 18. Jahrhunderts bisher nur ungenügend Beachtung gefunden. Im Mittelpunkt des Aufsatzbandes, der einen Beitrag zur Schließung der Forschungslücke leisten will, stehen die Dänisch-Halleschen Missionare. Deren Missionsberichte stellen eine wichtige Quelle für die Indienkunde dar, die bisher weitgehend unerschlossen geblieben ist.

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Michael Bergunder, Rahul Peter Das (Hrsg.)

"Arier" und "Draviden"

Neue Hallesche Berichte, Band 2

Die Frage nach der Geschichte beinhaltete zu allen Zeiten auch die Frage nach der eigenen Identität. Während der britischen Kolonialherrschaft im 19. Jahrhundert begründeten westliche Indologen und christliche Missionare unter Beteiligung Gelehrter der traditionellen einheimischen Wissenssysteme eine südasiatische Geschichtsschreibung, in der die Südasiaten als die Nachkommen unterschiedlicher Völker (insbesondere Arier und Draviden) betrachtet wurden. Diese orientalistischen Geschichtstheorien über Ereignisse, die tausende Jahre zurücklagen, fanden unter unterschiedlichen Vorzeichen Eingang in den politischen Diskurs, und in der Folgezeit wurden diese Projektionen in hohem Maße Bestandteil des Selbstverständnisses verschiedenster politischer Bewegungen und Parteien moderner südasiatischer Staaten. Heute mündet in Südasien fast jede Diskussion über die Vor- und Frühgeschichte beinahe automatisch in eine Debatte um soziale und politische Machtinteressen.
In jüngster Zeit sind es vor allem sogenannte hindu-nationalistische Kreise, die ihre politische Legitimation aus der Vorgeschichte zu ziehen versuchen. Der vorliegende Band leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Aufhellung der geistigen Hintergründe des im deutschsprachigen Raum immer noch wenig verstandenen Phänomens des Hindu-Nationalismus.

N.B.: Der Beitrag von Edwin Bryant "Disput um die Vergangenheit" kann aus urheberrechtlichen Gründen nicht online veröffentlicht werden.

Michael Bergunder (Hrsg.)

Westliche Formen des Hinduismus in Deutschland
Eine Übersicht

Neue Hallesche Berichte, Band 6

Der vorliegende Band gibt eine problemorientierte, interdisziplinär angelegte Übersicht über westliche Formen des Hinduismus im deutschsprachigen Raum. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie hinduistische Traditionen im kulturellen Kontext Europas adaptiert und reinterpretiert werden und welche Interdependenzen sich zu zeitgenössischen religiösen Bewegungen in Südasien feststellen lassen. Damit soll zugleich ein Beitrag zur konzeptionellen Durchdringung dieses Themenfeldes aus religionswissenschaftlicher Perspektive geleistet werden. Wichtige Gruppierungen, wie Hare Krishna (ISKCON), Transzendentale Meditation, Osho-Bewegung, Brahma Kumaris, Sai Baba, Thakar Singh werden einzeln besprochen und analysiert.

N.B.: Von diesem Sammelband können aus urheberrechtlichen Gründen nur die Beiträge auf CrossAsia-eBooks im Open Access veröffentlicht werden, bei denen die Autorinnen und Autoren ihre Zustimmung zur Online-Veröffentlichung erteilt haben.

Mirjam Blank

Rückkehr zur subsistenzorientierten Viehhaltung als Existenzsicherungsstrategie
Hochweidewirtschaft in Südkirgistan

Berlin Geographical Papers, Band 34

Mit dem Ende der UdSSR wurden politische und wirtschaftliche Transformationsprozesse ausgelöst, deren Auswirkungen die Menschen in den betroffenen Ländern, darunter auch Kirgistan, stark zu spüren bekamen. Die mit der Transformation verbundene Privatisierung staatlicher Agrarbetriebe und die Erosion staatlicher Sicherungssysteme bewirkten besonders auf dem Land eine gravierende Änderung der bisherigen Lebensumstände, da gewohnte Arbeits- und Einkommenssicherheiten schlagartig an Bedeutung verloren und die Bevölkerung plötzlich für ihre Lebensunterhaltssicherung selbst verantwortlich wurde. Bei der Suche nach geeigneten Strategien zur Existenzsicherung kommt es seitdem verstärkt zu einem Rückgriff auf bewährte Wirtschaftspraktiken.

Im Zentrum des Interesses dieser Studie stehen die Menschen, die in einem abgelegenen Hochgebirgsraum leben und – auf den politisch-wirtschaftlichen Systemwande völlig unvorbereitet – eine neue Überlebensstrategie einschlagen mussten. Ein Anliegen ist es, die Handlungsmotive dieser Menschen zu verstehen, die sich aus der sozioökonomischen Lebenssituation und der Beschaffenheit des Naturraums ergeben.

Carmen Brandt, Hans Harder (Hrsg.)

Wege durchs Labyrinth
Festschrift zu Ehren von Rahul Peter Das

Wege durchs Labyrinth ist eine Festschrift zu Ehren von Professor Dr. Rahul Peter Das. Sie enthält deutsch- und englischsprachige Beiträge von Kollegen und Kolleginnen, Schülern und Schülerinnen sowie Weggefährten von Professor Das. Die hier versammelten Aufsätze bilden verschiedene thematische Schwerpunkte ab, die auch Professor Das in seinem umfangreichen wissenschaftlichen Oeuvre bearbeitet hat. Dazu gehören Sanskrit-Studien, historische Sprachwissenschaft, Texteditionen in neuindoarischen Sprachen, Soziolinguistik, südasiatische Religionsgeschichte, bengalische und Hindi-Literatur, Wissenschaftsgeschichte der Indologie/Südasienstudien sowie auch Tamilistik. Einige der Beiträge knüpfen direkt an Rahul Peter Das' Werk oder bestimmte Schriften an, während die Gesamtheit der Aufsätze seine verschiedenen Forschungsinteressen und unterschiedlichen methodischen Ansätze widerspiegeln.

Beitragende zu dieser Festschrift sind Carmen Brandt, Renata Czekalska, Ines Fornell, Eli Franco, Ratul Ghosh, Olav Hackstein, Hans Harder, Martin Kämpchen, Klaus Karttunen, Makoto Kitada, Frank J. Korom, Agnieszka Kuczkiewicz-Fras, Halina Marlewicz, Ulrike Niklas, Tatiana Oranskaia, Felix Otter, Adapa Satyanarayana, Britta Schulze-Thulin, Sabine Franziska Strich, Heinz Werner Wessler und Benjamin Zachariah.

Rüdiger Breuer, Heiner Roetz (Hrsg.)

Worüber man nicht spricht
Tabus, Schweigen und Redeverbote in China

Jahrbuch der Deutschen Vereinigung für Chinastudien, Band 12

Selbst auferlegte bzw. gesellschaftlich oder staatlich auferlegte Redetabus haben die chinesische Kulturgeschichte stets ebenso begleitet wie Versuche, sie zu brechen oder zu umgehen. Nicht nur die Philosophie, Historiographie und Literatur haben in diesem Spannungsfeld gestanden, sondern auch das moralische und das bis heute mit Redetabus konfrontierte politische Handeln.
Worüber man nicht spricht versammelt elf Beiträge, die einen Bogen vom chinesischen Altertum bis in die Gegenwart spannen und das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln heraus beleuchten. Untersucht werden: Fälle von Inzest in der chinesischen Antike; das Problem häuslicher Gewalt im gegenwärtigen China; die ursprünglich streng vertraulichen „Familienunterweisungen des Zhu Xi“; Ratgeberliteratur zu China mit ihren Empfehlungen und Verboten; die Kritik des republikzeitlichen Schriftstellers und Intellektuellen Lu Xun an Mechanismen der Macht; die Ausrichtung der Forschung zum ‚Buch der Wandlungen‘ (Yijing); politischer Faktionalismus im Einparteienstaat China; der Linguist Wei Jian¬gong und seine Rechtfertigungen sprachpolitischer Maßnahmen; das politische Engagement des Filmschaffenden Shi Hui in den 1940er Jahren sowie die Aktivitäten des Performancekünstlers He Yunchang im politischen und sozialen Kontext der Volksrepublik China. Auf diese Weise entsteht ein facettenreiches Bild von Tabus und Redeverboten in Geschichte und Gegenwart Chinas.

Maya Burger, Nadia Cattoni (Hrsg.)

Early Modern India
Literatures and Images, Texts and Languages

This book presents recent scholarly research on one of the most important literary and historical periods of the Early Modern era from a wide range of approaches and perspectives. It contains a selection of contributions presented at the 12th International Conference on Early Modern Literatures of North India which provide fresh and new material as well as innovative methods to approach it.
The organizing principle of the volume lies in its exploration of the links between a multiplicity of languages (Indian vernaculars, Persian, Sanskrit), of media (texts, paintings, images) and of traditions (Hindu, Jain, Sikh, Muslim). The role of the Persian language and the importance of the translations from Sanskrit into Persian are discussed in light of the translational turn. The relations between various yogic traditions, especially of Nath origin, from Kabir and other sampradayas, are reconsidered.

Carsten Butsch, Alexander Follmann, Judith Müller (Hrsg.)

Aktuelle Forschungsbeiträge zu Südasien
8. Jahrestagung des AK Südasien, 19./20. Januar 2018, Köln

Geographien Südasiens, Band 10

Extended abstracts der 8. Jahrestagung des AK Südasien, 19./20. Januar 2018 in Köln.

Oliver Corff

A Bibliography of Online Resources on Chinese Strategy, Security and Military Matters
Version 6.2, December 27, 2016

Die hier vorgestellte Bibliographie entstand ursprünglich als Hilfsmittel für laufende Forschungsarbeiten. Sie ist nicht abgeschlossen, sondern wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet und ergänzt.

Wenkuan Deng

Les calendriers du IXe-Xe siècle et les almanachs d’aujourd’hui

Histoire, archéologie et société - conférences académiques franco-chinoises, Cahier 10

Le contenu des calendriers traditionnels chinois s'est perpétué jusqu'au milieu du XXe siècle et ont eu une influence décisive sur l'ensemble de l'Asie orientale. Cette influence est demeurée ininterrompue en dehors de la Chine continentale, où les techniques calendaires et divinatoires, après les bouleversements de 1949, ont été sévérement critiquées et ont connu une brutale interruption de leur usage. Le contenu des calendriers qui était universellement connu est ainsi devenu inconnu aux chinois de Chine populaire, notamment pour les plus jeunes. Je ne suis pas une exception. De 1994 à 1995, grâce à l'invitation du Centre de promotion culturelle de Hong Kong, j'ai eu la chance et l'honneur de faire des recherches pendant trois mois sous la direction du professeur Rao Zongyi et ainsi de me pencher sur les almanachs de Hong Kong. En les comparant avec les calendriers de Dunhuang, j'ai été surpris de constater que leur contenu était pour tout ou partie identique, et qu'il m'était même possible sur la base des calendriers de Dunhuang de corriger les erreurs des calendriers contemporains. Pendant de nombreuses années, j'ai collectionné des almanachs couramment utilisés en Asie orientale afin de les étudier. Pour cela, j'ai obtenu l'aide du chercheur japonais Seo Tatsuhiko, du Singaporien Ku Cheng Mei, du Taïwanais Zongshan, de Lin Wushu de l'Université Sun Yatsen de Canton et de Wang Yucheng de l'Académie des sciences sociales de Chine. C'est grâce à eux que j'ai pu mener une recherche sur ce thème et profite donc de cette occasion pour leur exprimer ma gratitude. [...]

Yizhuang Ding

Histoire orale de la ville de Pékin

Histoire, archéologie et société - conférences académiques franco-chinoises, Cahier 14

J’ai entrepris à titre expérimental d’utiliser les méthodes de l’histoire orale pour faire revivre les cent dernières années de Pékin. J’ai choisi de traiter le sujet de mon propre point de vue, c’est-à-dire à partir de mon expérience et mon histoire personnelle. Bien sûr, pour comprendre l’histoire d’une ville aussi riche, il faudrait non seulement s’appuyer sur des centaines d’entretiens et, en plus, compulser un grand nombre de documents afin de croiser les sources écrites et la mémoire orale. C’est dans cette direction que je m’efforce d’aller. Les questions théoriques relatives à l’histoire orale et sa méthode sont en Chine dans leur première phase d’élaboration. Les recherches en Occident, et en particulier en France, sont probablement beaucoup plus avancées. Ces dernières années, les travaux sur l’histoire de la ville de Pékin ont surtout été le fait d’historiens géographes intéressés à l’urbanisme ; d’autres publications, très nombreuses, appartiennent davantage à la vulgarisation et n’entrent pas dans le domaine scientifique. D’une façon générale, les recherches sur l’histoire de Pékin sont passablement en retard par rapport à celles qui concernent des villes plus récentes comme Shanghai, Wuhan ou Chongqing. Certes, quantité d’ouvrages sur les ruelles de Pékin, les hutong, ont été publiés, mais ils se limitent tous à une présentation de leurs noms, de leur histoire, des gens célèbres qui y ont vécu ou des anecdotes qui les concernent, sans s’intéresser à la vie des habitants ordinaires, à leurs souvenirs, leurs sentiments, alors que c’est justement eux qui composent le visage et l’âme de la ville.

Jean-Pierre Drège

L’ imprimerie chinoise s’est-elle transmise en Occident ?

Histoire, archéologie et société - conférences académiques franco-chinoises, Cahier 8

L’histoire du livre chinois naît dans les premières années du 20e siècle, avec les travaux fondateurs de Ye Dehui (Shulin qinghua, Propos purs sur la forêt des livres, préface de 1911) et de Shimada Kan (Kobun kyûsho kô, Etudes sur les livres anciens, 1905). Cette histoire se confond en réalité, et cela jusqu’à une période récente, avec une histoire des techniques de l’imprimerie chinoise, imprimerie par planches de bois gravées (xylographie), ainsi que par caractères mobiles de plusieurs matériaux (typographie). Cette direction est illustrée par l’ouvrage de Sun Yuxiu, Zhongguo tiaobanyuanhu kao ( Etude sur le développement de l’imprimerie en Chine, 1916), et même par celui de Thomas F. Carter, The invention of pnnting in China and its spread westirard (1925, réimpr. 1931, rééd. 1955) [ill. 1], Jusqu’à une période récente, l’approche n’a pas vraiment changé. Les spécialistes ont surtout concentré leur intérêt sur les techniques de reproduction et, parfois, sur les mérites respectifs des procédés extrême-orientaux et européens. Ce n’est que depuis quelques années qu’une nouvelle tendance se fait jour, qui traite d’une histoire du livre plus étendue et prend en compte le monde de l’édition. Depuis peu, sous l’influence de l’école française d’histoire du livre, représentée notamment par son fondateur, Henri-Jean Martin, et par Roger Chartier, les sinologues américains ont commencé de cultiver ce vaste champ de l’histoire du livre chinois, de sa production comme de ses usages.

Andrei Dörre, Stefan Schütte (Hrsg.)

Potentials and Challenges for Development in Naryn, Kyrgyzstan

Berlin Geographical Papers, Band 48

After gaining independence in 1991, Kyrgyzstan experienced fundamental transformations of the political system, the economy and the sociocultural sphere. These transformations had various immediate impacts on the people’s daily life in terms of income generation, the provision with food and consumer goods, the management and use of locally available natural resources, as well as the availability of reliable social services, including health and education. Questions related to national belonging and religious identity represent another fundamental challenge of the post-Soviet era, requiring the search for new answers. Against this background, the student project focused on three thematic clusters including ten subprojects: I) ‘Economy: markets, trade, and agriculture’; II) ‘Connections and relations: rural-urban nexuses’; and III) ‘Culture and society: religion and identity’. The studies were conducted in close cooperation with the Naryn State University named after S. Naamatov located in Naryn Town, the administrative centre of Naryn Oblast’. Ten groups of up to three Kyrgyz and German students addressed specific issues through case study approaches applied in selected rural and urban settings of the province. The scope of the individual subprojects encompassed issues like the car trade and public transport system in Naryn Town, the bazaar economy of the city, trade and value chains of milk and other animal products, the management and utilisation of pastures and irrigation water, challenges related to drinking water supply, small-scale gold mining, endogenous development potentials, and the representation of national identity in the study region. This report includes a selection of the manifold results gained by the Kyrgyz-German student group, and presents six case studies addressing diverse topics

Andrei Dörre, Hermann Kreutzmann, Stefan Schütte (Hrsg.)

Pamirs at the Crossroads
Changing challenges and perspectives

Berlin Geographical Papers, Band 45

The meeting ‘Pamirs at the crossroads’ was convened in the framework of the Pamir research project sponsored by the Volkswagen Foundation as a final conference that was looking back at what was achieved by previous academic and scientific activities in better understanding the historical heritage for path-dependent development. A further aspect of the ‘meeting of minds’ was to develop a vision for desiderata, short-comings and urgent needs directed towards Pamir-focused development and research efforts. All persons who could follow the invitation to convene in Berlin were experts in their respective fields thus representing a wide range of different personal experiences, professional backgrounds and upbringings. It was attempted to create a cross-border perspective that was focusing on a remote region in all countries that claim to have a share in the Pamirs. By looking from the periphery on local developments, regional connections, national dependencies and global networks the web of multi-fold interrelationships and contrasting perceptions emerged and illustrated the complex challenges to which this meeting of minds could contribute only some glimpses. The two-day deliberations were structured in five themes, two keynotes, and one summarising statement.

Andrei Dörre, Stefan Schütte (Hrsg.)

Utilization and Management of Natural Resources in Kyrgyzstan

Berlin Geographical Papers, Band 43

The training of students in the Department of Geography at the Centre for Development Studies (ZELF) of the Freie Universität Berlin includes the scientific preoccupation with theories of development, with social inequalities at multiple scales reaching from global to local arenas, and with questions of international development policies and practices aimed to ensure basic needs and sustainable development. (...) Following this approach, the project in 2013 was dedicated to specific issues of Kyrgyzstan’s development after 1991. The rural population of the post-socialist society depends to a great extent on the utilisation of natural resources, and the project focused primarily on the use and the management of natural resources that occur in the context of development efforts of governmental and non-governmental institutions.

Martin Enzner

Carpenters of Chiniot, Pakistan
The Social Economy of Woodcraft and Furniture Production

Berlin Geographical Papers, Band 41

The combination of the artisanal heritage, the existence of a contemporary large-scaled carpentry and woodcraft cluster and the phenomenon of carpentry being the prevalent occupation in the city, makes Chiniot an interesting case for an historical comparison of the socio-economic conditions of carpenters in society. Additionally, the topic of caste in a Muslim country like Pakistan is deserving of attention. The basic research questions underlying this paper are:
• Which economic processes influenced the carpenters’ lives during the British period?
• How was the socio-economic condition of Chinioti (respectively Punjabi) carpenters
constituted in the past, with emphasis on their caste identity during the British colonial period?
• What are the main characteristics of furniture production and marketing in Chiniot today? What implications does the production system have for the local carpenters
and their income perspectives?
• How is the socio-economic condition of Chinioti carpenters constituted today?
• Which defining features of the caste society were subject to change and what does it
mean for carpenters?
This paper is an attempt to better understand the lives of the “unknown carpenters” in the past as well as in the present. It is a sociogeographic analysis of Chinioti carpenters embedded in an analysis of the current nature of the local furniture cluster which frames their livelihoods.

François Flahault

L' Étude des Contes
Ce que les contes nous apprennent sur l'homme

Histoire, archéologie et société - conférences académiques franco-chinoises, Cahier 5

Dans la Grece ancienne, il y a deux mille cinq cents ans environ, les lettres se preoccupaient deja des mythes et des legendes. Comme les anciennes civilisations de Mesopotamie ou d'Egypte, les Grecs honoraient de multiples dieux et racontaient a leur sujet de nombreuses histoires. Les Grecs aimaient croire que dans un passe lointain, les hommes et les dieux avaient vecu plus proches les uns des autres et ils racontaient des legendes au sujet de heros - comme, par exemple, Promethee - qui n'etaient pas des dieux mais qui etaient tout de meme plus puissants que les etres humains Il aurait ete difficile aux intellectuels de l'antiquite grecque, et ensuite a ceux de l'empire romain, de rejeter entierement les croyances et les recits qui etaient intimement lies a leur culture. Cependant, il ne pouvaient pas non plus accepter tout a fait ces histoires invraisemblables et bizarres. Ils chercherent clone a se former une conception plus philosophique et plus abstraite des dieux en les debarrassant des faiblesses et des passions humaines que la mythologie leur attribuait. Ils chercherent egalement a donner un sens aux legendes apparemment absurdes qui entouraient les heros et les dieux. [...]